Induktionsglühanlage, Härteanlage für Induktionsabschreckung
Produktbeschreibung
Die industrielle Induktionsglühanlage ermöglicht eine präzise Wärmebehandlung von Schnelllaufwellen mit fortschrittlichen Induktionshärtefunktionen. Sie erreicht eine Temperaturregelung bis zu 1200 °C für eine gleichmäßige Härtetiefe (0,5–5 mm einstellbar). Ausgestattet mit einer IGBT-gesteuerten SPS-Automatisierung unterstützt sie kundenspezifische Heizprogramme für Wellendurchmesser von 10–150 mm. Die integrierte Wasserkühlung gewährleistet die strukturelle Integrität im Dauerbetrieb (24/7). Das System ist 30–40 % energieeffizienter als herkömmliche Verfahren und verfügt über Echtzeit-Überwachungssensoren, die eine gleichbleibende Oberflächenhärte von HRC 50–65 für verschleißfeste Bauteile in der Automobil- und Industriebranche sicherstellen. Dank ihrer kompakten Bauweise lässt sie sich problemlos in die Werkstatt integrieren und eignet sich für Anwendungen wie Schraubenerwärmung, Schmieden und Härten.Die
Anwendungsbereich
Die Induktionsglühanlage findet breite Anwendung in der Industrie, insbesondere in der Automobil- und Maschinenbauindustrie, wo sie zur präzisen Wärmebehandlung von Antriebswellen und rotierenden Bauteilen eingesetzt wird. Dank ihrer Induktionshärtefähigkeit eignet sie sich ideal zur Herstellung verschleißfester Getriebewellen (HRC 50–65) für Getriebe, Antriebsstränge und Antriebssysteme. Die Anlage verarbeitet effektiv verschiedene Metalllegierungen, darunter Kohlenstoffstahl (AISI 1045/4140), legierten Stahl und Gusseisen mit Durchmessern von 10–150 mm. Typische Anwendungen sind das Härten von Kurbelwellenzapfen, Nockenwellen, Achswellen und Pumpenwellen im kontinuierlichen 24/7-Betrieb. Die Technologie findet auch Anwendung in der Luft- und Raumfahrt (Fahrwerksteile), der Landwirtschaft (Zapfwellen) und der Industrie (Hydraulikzylinderstangen). Mit einstellbarer Härtetiefe (0,5–5 mm) ermöglicht sie sowohl Oberflächenhärtung als auch Durchwärmen für nachfolgende Schmiedeprozesse.
Konfiguration und Leistung
Die Maschine verfügt über ein Hochleistungs-IGBT-Leistungsmodul (50–500 kW, einstellbar) mit einem Frequenzbereich von 1–25 kHz und ein geschlossenes Kühlsystem, das einen stabilen Betrieb bei Umgebungstemperaturen bis zu 45 °C gewährleistet. Die Induktionsspule ermöglicht sowohl Einzel- als auch progressives Erhitzen mit einer automatischen Positioniergenauigkeit von ±0,2 mm für reproduzierbare Härtemuster. Die wassergekühlten Kupfer-Induktionsspulen sind modular aufgebaut und ermöglichen einen schnellen Wechsel zwischen Wellendurchmessern von 10–150 mm.
Das System erreicht Aufheizraten von 200–400 °C/s bei einer Temperaturhomogenität von ±15 °C über die Werkstückoberfläche. Die Härtetiefe (0,5–5 mm) weist bei der Verarbeitung von Kohlenstoffstahl (AISI 1045) bei 850–900 °C eine Abweichung von weniger als 0,1 mm von Charge zu Charge auf. Der Energieverbrauch liegt im Durchschnitt bei 350–450 kWh/Tonne – 35 % niedriger als bei Gasofenalternativen – wobei die Leistungsfaktorkorrektur einen Wirkungsgrad von über 0,92 gewährleistet.
Die SPS-gesteuerte Automatisierung integriert die Werkstückverfolgung per RFID und speichert über 200 Programme für verschiedene Wellengeometrien. Die Echtzeitüberwachung umfasst Infrarot-Pyrometer (Genauigkeit ±5 °C), Flussdichtesensoren und eine Verformungserkennung (Auflösung
Die Maschine erzielt bei legierten Stählen (4140, 4340) eine gleichbleibende Oberflächenhärte von HRC 50–65 mit einer Abweichung von weniger als 2 HRC-Punkten. Das automatische Abschrecksystem ermöglicht eine einstellbare Sprühintensität (5–20 l/min) mit polymer- oder wasserbasierten Kühlmedien. Die Mikrostrukturanalyse zeigt eine Martensit-Umwandlung von 90–95 % in der gehärteten Zone, wobei die Breite der Übergangszone auf unter 1,5 mm begrenzt ist.
Die kompakte Bauform beinhaltet Sicherheitsverriegelungen und Not-Aus-Funktionen. Überhitzungsschutz, Überstromschutz, ÜberspannungsschutzOptionale Konfigurationen umfassen kundenspezifische automatische Zuführung System und integrierte Anlassstationen (200-600°C) für vollständige Wärmebehandlungszyklen.
Technische Spezifikationen
Parameter | Spezifikation |
Leistungsmodul | IGBT (50-500 kW einstellbar), Frequenzbereich 1-25 kHz |
Heizleistung | Aufheizrate 200–400 °C/s, Temperaturhomogenität ±15 °C |
Gehäusetiefenkontrolle | 0,5-5 mm einstellbar mit einer Chargenabweichung von |
Automatisierungssystem | SPS-gesteuert mit RFID-Tracking, über 200 programmierbare Rezepte |
Kühlsystem | Wassergekühlte Spulen (25 m³/h Durchfluss bei 6 bar), Spulentemperatur |
Härteleistung | HRC 50-65 bei legierten Stählen (4140/4340), 90-95 % Martensit-Umwandlung |
Sicherheitsmerkmale | Überhitzungs-/Strom-/Spannungsschutz, Not-Aus-Schalter |
Optionale Konfigurationen | Automatisches Zuführsystem, integrierte Temperierstation (200-600°C) |
Anwendungsszenarien:





